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| Rezension zu Tanz der Rhizome III...utopic Bad Blogs (2009), Uraufführung bei den Zepernicker Randspielen, Sa. 11.Juli 2009: "Spätabends stachen vier Arbeiten hervor [...]. Erstens ein ungewöhnlich besetztes Trio des hochbegabten Erik Janson, Jahrgang 1967, betitelt mit Tanz der Rhizome III...utopic Bad Blogs für Klarinette, Horn und Schlagzeug. Janson schuf einen Reigen voller Ruhe und Unruhe, klanglicher Eleganz und widersprüchlicher Schönheit." (Stefan Amzoll: Zepernicker Randspiele: Genesis, in: Positionen 81, hrsg. von Gisela Nauck, Berlin Nov. 2009, S.63f.) |
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Saarbrücker Zeitung 4./ 5. Oktober 2008
Ausgezeichnete Orgelklänge
Ein
außergewöhnliches Konzert mit Dominik Susteck, Orgel, und Eniko
Ginzery, Cimbalom, mit etwa 70 Gästen nur mäßig besucht, beendete die
14-tägigen „Saarlouiser Orgeltage“ in der Lisdorfer Kirche. Dabei
wurden die Preisträger des „Internationalen
Orgel-Kompositionswettbewerbs" ausgezeichnet.

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Glanzvoller Abschluss der Saarlouiser Orgeltage 2008
Auf
Initiative des Fördervereins "Klingende Kirche" stiftete die Stadt
Saarlouis gemeinsam mit dem Verein den Saarlouiser Kirchenmusikpreis.
Er wird an Personen oder Institutionen verliehen, die sich in
besonderer Weise um die Förderung der Kirchenmusik in Saarlouis
verdient gemacht haben. Im Rahmen der Saarlouiser Orgeltage 2008 wurde
nun erstmals Theo Brandmüller, Kompositions-Professor an der Hochschule
für Musik Saar, Saarbrücken mit dem Kirchenmusikpreis der Europa-Stadt
Saarlouis ausgezeichnet. In seiner Laudatio würdigte ihn u.a. Manfred
Boßmann als den Mann, der seit der ersten Stunde die Saarlouiser
Orgeltage entscheidend prägte und unterstützte. So begleitet Prof.
Brandmüller seit 15 Jahren die Saarlouiser Kompositionswettbewerbe und
zwar als Vorsitzender der internationen, Jury. Im Rahmen einer
Feierstunde im Empfangssaal des Rathauses überreichten OB Roland Henz
und Manfred Boßmann Professor Brandmüller, u. a. im Beisein der
Preisträger des 5. Orgel-Kompositions- wettbewerbes den begehrten
Kirchenmusikpreis.

Bild oben: Verleihung des ersten Saarlouiser Kirchenmusikpreise im Rathaus Saarlouis. Im Bild rechts der Vorstand des Fördervereins „Klingende Kirche“, die drei Preisträger
des Kompositionswettbewerbs und Vertreter des öffentlichen Lebens. In
Bildmitte Kirchenmusikpreisträger Prof. Theo Brandmüller.

Glanzvoller
Abschluss der Orgeltage 2008: Die Preisverleihung zum
Kompositionswettbewerb in der Pfarrkirche Lisdorf mit Uraufführung und
Rundfunkaufzeichnung des Siegertitels. Von links: Manfred Boßmann
(Klingende Kirche), 1. Preisträger Erik Janson (Düsseldorf), Eniko
Ginzery (Berlin, Cimbalon), und Dominik Susteck (Köln, Orgel), die das
Stück uraufführten, Kirchemusik-Preisträger Prof. Theo Brandmüller und
OB Roland Henz. |
SZ vom 19.05.2008
Sechs Stunden und ein Moment des Glücks
Internationale Jury ermittelte in Saarlouis Sieger im Orgel-Kompositionswettbewerb
Erik
Janson aus Düsseldorf hat den ersten Preis im
Orgel-Kompositionswettbewerb zur Saarlouiser Orgelwoche gewonnen. Die
international besetzte Jury fühlte sich in Saarlouis wohl - und setzte
den Wert des weltweiten Wettbewerbs hoch an.
Von SZ-Redakteur Johannes Werres

Manfred Boßmann, Vorsitzender der Klingenden Kirche,
mit der Jury (von links): André Laporte, Theo Brandmüller,
Christiane Edinger, Thomas Daniel Schlee und Walter Birk.
Foto: SZ/Weiler
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Saarlouis.
Es ist längst nicht mehr ein bisschen Liebhaberei am Rande, um die
Mayer-Orgel in der Lisdorfer Pfarrkirche für einen kleinen Kreis über
den Rahmen von Gottesdienst und Konzert hinaus zum Klingen zu bringen:
Der Orgel-Kompositionswettbewerb der Saarlouiser Orgeltage sei
einzigartig in Europa, versichern die Juroren; kein anderer fordere
bisher noch nie aufgeführte Werke für Orgel plus ein beliebiges
Solo-Instrument.
Knapp 500 Beiträge für fünf
Durchgänge seit 1996 hat die Jury bewertet. 2008 allein waren es 78
Beiträge aus 21 Ländern - mehr Ländern denn je. Acht aus den USA, fünf
aus Italien, zwei aus Bulgarien, einzelne aus Neuseeland, den
Philippinen, Südkorea und Israel, zum Beispiel. Der Anspruch "weltweit"
ist längst eingelöst. Das österreichische Jury-Mitglied Thomas Daniel
Schlee (unter anderem stellvertretender Intendant der Beethovenfeste in
Bonn): "Die eigentliche Bedeutung des Lisdorfer Wettbewerbs liegt
darin, dass nur ein kleiner Teil dieser Kompositionen für Orgel
Kirchenmusik sind. Ein größerer Teil ist einfach moderne Orgelmusik.
Das hilft enorm, der Orgel eine Zukunftsperspektive zu schaffen."
Der
erste Preis 2008, an Erik Janson, ist ein Beispiel dafür. Den Wert
solcher Wettbewerbe bestimme die Kompetenz der Jury, sagte Initiator
Manfred Boßmann am Samstag nach der Entscheidung in Saarlouis. Die sei
anerkannt, sei "bewusst undogmatisch", wie Jury-Organisator Theo
Brandmüller sagte.
Juror Schlee: "Wir kommen seit
Jahren in Saarlouis zusammen, und wir alle kommen auch sonst sehr viel
herum. Wir kennen keinen anderen Platz, an dem man sich mit solcher
Liebenswürdigkeit, Perfektion und solchem Fleiß einem derartigen
Wettbewerb widmet. Das ist ein Moment des Glücks."
Nach
sechs Stunden Bewertung hatte sich die Jury auf Erik Janson aus
Düsseldorf als Besten (2000 Euro) geeinigt. Der freischaffende
Komponist, 1967 geboren, hat eine lange Liste von musikalischen
Stationen hinter sich. Sein Stück für Orgel und Cimbalom wird am 28.
September in Lisdorf uraufgeführt. Brandmüller versprach einen
erstklassigen Cimbalom-Spieler zu finden. Dieses Instrument
("Hackbrett") ist in der Volksmusik etwa der Slowakei oder Ungarns zu
Hause.
Den zweiten Preis (1000 Euro) bekommt Guy
Olivier Ferla, geboren 1964 in Toulouse. Er komponierte für Flöten und
Orgel. Der dritte Platz (599 Euro) wurde Peter Richter De Rangenier
zuerkannt. Weil der Saarlouiser Orgelpreis keine Altersbegrenzung kennt
- auch das nicht ganz so verbreitet -, konnte der Komponist seiner
langen Reihe von musikalischen Auszeichnungen den Lisdorfer Preis mit
78 Jahren hinzufügen.
Brandmüller unterstrich die
hohe Qualität der eingereichten Beiträge. Die drei Preisträger seien
allesamt musikalisch keine unbeschriebenen Blätter - was für die
Treffsicherheit der Jury spreche.
Der alle drei
Jahre ausgeschriebene Kompositionswettbewerb wurde vom Förderverein
Klingende Kirche in Lisdorf begründet. Inzwischen ist auch die Stadt
Saarlouis Mitveranstalterin.
Zahlreiche Sponsoren helfen. Die Jury-Sitzungen fanden im Rathaus statt.
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Auf einen Blick
Die Jury: Prof. Theo Brandmüller, Saarbrücken; Prof. André Laporte, Brüssel;
Prof. Christiane Edinger, Berlin; Prof. Adriana Höltzky,
Bukarest/Stuttgart; Dr. Thomas Daniel Schlee, Wien; Dr. Friedrich
Spangemacher, Saarbrücken; Walter Birk, Saarlouis. we |
SZ 19.5.2008
Orgeln für die Zukunft
Kompositions-Wettbewerb in Saarlouis - Siegreiches Werk im September in Lisdorf
Saarlouis.
Erik Janson aus Düsseldorf hat den mit 2000 Euro dotierten ersten Preis
im internationalen Orgel-Kompositionswettbewerb von Saarlouis gewonnen.
Das Werk wird am 28. September in Saarlouis-Lisdorf uraufgeführt und
vom Saarländischen Rundfunk produziert.
Die
internationale Jury wählte am Samstag in Saarlouis Jansons Beitrag für
Orgel und Cimbalom ("Hackbrett") unter 78 Wettbewerbs-Beiträgen aus.
Sie stammen aus 21 Ländern - mehr als je zuvor. Darunter waren auch
Beiträge aus Israel, Neuseeland, den Philippinen und Südkorea. Der
Wiener Musikwissenschaftler Thomas Daniel Schlee, Mitglied der Jury,
bescheinigte dem 1996 ins Leben gerufenen Wettbewerb, "dazu
beizutragen, dem Instrument Orgel weltweit eine neue
Zukunftsperspektive zu verschaffen". Grund sei, dass die Beiträge nur
zu einem kleineren Teil der orgeltypischen Kirchenmusik zuzuordnen
seien. Der größere Teil sei - wie etwa die Partitur des Siegers 2008 -
moderne Orgelmusik.
Den Wettbewerb schreiben der
Förderverein "Klingende Kirche Lisdorf" und die Stadt Saarlouis
gemeinsam aus. Die Jury unterstrich, dass die Kombination von Orgel
plus einem Soloinstrument als Anforderung in Europa ohne Parallele sei.
Bewusst habe man auch keine Altersgrenze gesetzt.
Den zweiten Preis
(1000 Euro) bekommt Guy Olivier Ferla aus Toulouse. Er komponierte für
Flöten und Orgel. Der dritte Platz (500 Euro) wurde dem Österreicher
Peter Richter De Rangenier zuerkannt. we
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Pressestimmen zur Uraufführung von "Coeur de l´éternelle" (2002)am 19.7.07 im Buddha Bay in Düsseldorf (Berliner Allee):
"Erik Janson hat sich im 2002 entstandenen "Coeur de l´éternelle" sehr leise, meditativ
mit schwebenden Klängen auseinandergesetzt. Cello und Akkordeon beginnen in höchsten
Registern, dazu streicht d[er] Schlagzeuger Klangschalen, Gongs und Klangstäbe, Becken,
Virbafon mit dem Bogen an. Geräuschhaftes nimmt im Verlauf überhand,
die Klänge verkürzen sich, der Tonraum wächst in opulente
Fell-Explosionen des Schlagwerks, bevor sich das Stück nach rund einer
Viertelstunde in leisestes Luftrauschen im Akkordeon und Geknarz im
Cello löst. Die Bedeutungsschwere des Daseins dräut aus beinahe jedem
Winkel des Werks des Düsseldorfer Komponisten." [A. Kaumanns,
Rheinische Post, 21.7.2007]
"Die Stille als Exotin in der Musik-Lounge"
Ungewöhnliche Klänge an ungewöhnlichem Ort: das norddeutsche Ensemble Reflexion K
gastiert in der Buddha-Lounge an der Berliner Allee. Veranstalter ist der Verein Musik21,
ein Förderer der Neuen Musik. Vorherrschendes ästhetisches Moment ist die Stille, die
in einer Umgebung, in der sonst Musik zum Tanzen aufgelegt wird, wie eine Exotin wirkt.
Der religiös ornamentierte Look mit goldenen Buddha-Figuren passt zum asiatisch-meditativen
Charakter der Kompositionen. Beim genauen Hinhören ist festzustellen, dass es in den meisten
Stücken um die mentale Versenkung geht. Bereits das Eröffnungswerk,
"Coeur de l éternelle" von Erik Janson, komponiert 2002 und
uraufgeführt erst jetzt, fokussiert die Stille, indem es leise, helle
Töne des Akkordeons und Cellos mit sanften Impulsen des Schlagzeugs
verbindet und dabei einen meditativen Sound erzeugt. Dieser wirkt so
klar, als beschwörte er das Nirwana." [L. Wallerang, WZ., 21.7.2007].
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Pressestimmen zu „Fragmente nach Rimbaud“
Aufführung von "Fragmente nach Rimbaud" am 14.5.2007 beimWandelkonzert der Musik-Theater-Werkstatt im Wiesbadener Staatstheater
"[...] Ernst August Klötzke, Leiter der Musiktheaterwerkstatt des
Wiesbadener Staatstheaters,hat sich ein Wandelkonzert ausgedacht (...).
Man traf sich für die ersten beiden Werkeim Foyer des Staatstheaters
(...). Das Vokalensemble belcanto, das jeden Raum neu mitMusik füllte,
sang hier die "Fragmente nach Rimbaud", 2005 von Erik Janson für das
von DietburgSophr geleitete Sängerinnenquartett komponiert - wohl das
nach klasssischem Verständnis 'schönste'Werk des Konzertrundgangs, aber
auch eines von hypnotischer (..) Linearität. FlächigesGlissandieren mit
eingesprengten Rezitationen, eine recht großformatige
Angelegenheit."(Stefan Schickhaus, Frankfurter Rundschau,
16.5.2007)"[...] Janson nennt sein kompositorisches Vorgehen ein den
Text "ertastendes". Im Übergang vom Singen zum Sprechen schien es
finster zu werden. Im von den Stimmen hin- und hergeworfenen "ni"- "ni"
wurde die gesamte Leere des Nichts fühlbar. Getragen vom schwebenden
inneren Nachklang schritt man über eine Treppe und düstere Gänge zur
"Kaiserfahrt". [...]"(Doris Kösterke, Wiesbadener Kurier, 16.5.2007)
08.Mai 2006, FAZ, Rhein-Main-Zeitung:
„Was an zeitgenössischen Komponisten in Abgrenzung zu den „Toten
Leuten“ fasziniert ist ihre in Klänge gefasste Reflexion gegenwärtigen
Daseins, nicht selten in der Reibung am Werk eines anderen Künstlers,
wie die „Fragmente nach Rimbaud“ von Eric Janson. Sie bestechen durch
einen nicht ungebrochenen Schönklang und erfrischen mit schillernder
Parodie – etwa wenn Janson, wie er im Pausengespräch mit Gerhard R.
Koch im Pausengespräch beschrieb, die Vernunft als etwas Endliches
darstellt, das sich im Kreise dreht.“ [Elisabeth Risch]
11.November 2005, FAZ, Rhein-Main-Zeitung:
„[D]ie „Fragmente nach Rimbaud“ von Eric Janson. Janson wollte keine
„Vertonung“ im klassischen Sinne leisten, sondern eine Transformation
der zugrundeliegenden Thematik ins Musikalische. Die eigentliche
Thematik Rimbauds sieht Janson im jeweiligen subtilen Umschlagen, etwa
von analytischer Kühle ins Exzessive, von Unendlichkeit ins Begrenzte,
von Sehnsucht ins Bewußtsein von Unzulänglichkeit. An seiner
Komposition besticht allein schon die Puristik seiner reinen
Gesangssätze. Die Umschlagsmomente erreicht er durch so überraschende
wie zwangsläufig scheinende, oft sympathisch humoristische
Transformationen von Ordnung in Unordnung, die an vergleichbare
Kunstgriffe beim frühen Wolfgang Rihm heranreichen. Etwa wenn in
einem linear geschichteten Schönklang eine Stimme im Intervall der
Schichtung zu pendeln beginnt, worauf eine weitere Stimme eben dieses
Interval in ihren Vibrato umschließt. Wir wünschen diesem klanglich
sehr dankbaren Werk noch viele glückliche Aufführungen!“ [Elisabeth
Risch] |
Pressestimmen zur Uraufführung von „Fragmente nach Schiller“ (2005)
11.5.2005 Main-Rheiner Zeitung (Wiesbaden)
„Hochkarätig
besetzt mit der Sopranistin Carola Schlüter und dem Pianisten John-Noel
Attard begeisterte der Liederabend mit „Schillervertonungen gestern und
heute“ im Literaturhaus Villa Clementine [...]
Die Komposition
„Fragmente nach Schiller“ von Erik Janson überformte die ausgewählten
Texte mit einer kraftvollen Tonsprache, die sich wie ein künstlerischer
Schöpfungsmythos vermittelte: Man glaubte Schiller vor sich zu sehen:
fiebernd, trunken von Schaumwein und Likör, im Zimmer hin und
hertastend sein neu entstehendes Werk rezitierend.“ [Doris Kösterke]
Neue Zeitschrift für Musik 3/2005, S.48f.
Artikel: „aber die seele spricht nur polyhymnia aus“. Neue schiller-vertonungen im gedenkjahr
von Caroline Lüderssen
„ [...] Ausgangspunkt für ein Frankfurter Projekt, das
Schiller-Vertonungen Schuberts mit neuen Werken konfrontiert, war der
Gedanke, dass nach der affektiv emphatischen Interpretation der
Romantik erst die zeitgenössische Musik über ausreichende Mittel
verfügt, die vielen Facetten der Schiller´schen Dichtung musikalisch
umzusetzen. [...] Erik Janson (geb.1967) hat sich für Fragmente nach
Schillerauf Gedicht-Auszüge konzentriert, die von der Ohnmacht des
Menschen vor der Unendlichkeit sprechen: „Sah die Räume schon –
sternenleer / Sieh! Du segelst umsonst – vor dir Unendlichkeit!“ (Die
Größe der Welt,1782). Janson begegnet in den kontemplativen Texten
einer „Kraft, die mir mehr Freiräume ließ, diese scheinbar 'ruhigen'
Texte auch anders zu lesen: als Abgründe, als existenzielle Ängste, als
das im eigentlichen Sinne Utopische Schillers.“ In der kompositorischen
Ausdeutung des Textes entsteht eine Musik, die Ewigkeit zu beschreiben
versucht, mit Restresonanzen und Flageolett-Klängen, „Schattenklängen“,
die den Bewegungen der Seele Ausdruck zu verleihen scheinen: „Spricht
die Seele, so spricht ach! schon die Seele nicht mehr“ heißt es in der
Votivtafel Nr.47 zur „Sprache“ - deren Unzulänglichkeit die Musik (auch
im Sinne Schillers) vielleicht ausgleichen kann.“
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